Die Mánes-Brücke
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die neunte Moldaubrücke
Die im Stil des tschechischen Kubismus und Modernismus errichtete Brücke ist nach dem tschechischen Maler Josef Mánes benannt.
Die Mánes-Brücke ist die neunte Brücke über die Moldau in Prag. An ihrer Stelle befand sich einst eine Fähre zu einem Fischerdorf. Dem Bau der Brücke ging die Verbindung der Altstadt mit Klárov durch eine eiserne Hängebrücke voraus. Der Bau der Brücke selbst begann im Jahr 1911 und wurde von der Firma Ing. Kress und Bernard ausgeführt. Kress und Bernard ausgeführt. Die Konstrukteure der Brücke waren František Mencl und Alois Nový, mit denen auch die Architekten Pavel Janak, Vlastmil Hofman und Mečislav Petrů zusammenarbeiteten.
Die Brücke ist überwiegend aus Beton und teilweise aus Stahlbeton gebaut. Sie hat vier gewölbte Spannweiten mit einer Länge von 186,3 m und einer Breite von 16 m. Sie wurde 1914 für den Verkehr freigegeben, aber erst 1916 vollständig fertiggestellt. In künstlerischer Hinsicht ist die Brücke durch den Einfluss des tschechischen Kubismus und Modernismus gekennzeichnet. Auf den Pfeilern finden wir figürliche Motive aus dem Leben der Moldauschwimmer von den Bildhauern František Bílek, Josef Mařatky und Jan Štursa. Auf der Seite der Altstadt befinden sich Brunnen mit Wasserspeiern und auf der Seite der Kleinseite die Wappen von Städten und Ländern.
Zunächst wurde die Brücke nach dem österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand benannt, ab 1920 erhielt sie den Namen Mánes. Die Statue von Josef Mánes steht im Park am Altstädter Brückenkopf. Sie ist ein Werk des Bildhauers Bohumil Kafka und des Architekten Josef Havlíček. Die Mánes-Brücke wurde in den 1990er Jahren rekonstruiert.
Seit 2009 ist auf der Brücke ein Walk of Fame der tschechischen klassischen Musik gewachsen, der mit Messingsternen von Bedřich Smetana, Antonín Dvořák und Bohuslav Martinů geschmückt ist.