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Slawische Insel

Slawische Insel

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Ort des Slawischen Kongresses

Die durch allmähliche Überschwemmungen und Hochwasserablagerungen entstandene Insel ist Schauplatz für gesellschaftliche Veranstaltungen, Bälle und Konzerte. Sie finden im Palast Žofín statt.

Die Slawische Insel, auch bekannt als Žofín, ist eine Insel am rechten Moldauufer, die sich zwischen der Jirásek-Brücke und der Legionsbrücke erstreckt. Sie hat eine Fläche von 2,2 ha. Das Nationaltheater befindet sich in der Nähe der Insel am Masaryk-Damm.

Die Insel entstand im 17. Jahrhundert durch schrittweise Landgewinnung, und ihr Wachstum wurde durch die Errichtung der Neustädter Mühlen unter Zderaz beschleunigt. K dnešním rozměrům mu pomohla zejména povodeň roku 1784. Ostrov měl dohromady tři jména. Na ostrově sídlili barvíři kůže, a proto se mu dříve říkalo Barvířský. Ihren zweiten berühmten Namen erhielt sie nach der österreichischen Erzherzogin Sophie, der Mutter von Kaiser Franz Joseph I. Ihren heutigen offiziellen Namen erhielt sie 1925 in Erinnerung an den bedeutenden Slawenkongress, der 1848 hier stattfand.

Die Slawische Insel wurde von der Prager Gemeinde gekauft und 1884 wurde auf ihr das Žofín-Gebäude für gesellschaftliche Veranstaltungen errichtet. Roku 1918 sídlilo v budově Žofína Vojenské velitelství Národního výboru. Im Jahr 1930 wurde auf der Südspitze der Insel in der Nähe des Wasserturms Šítkovská das Gebäude der Gesellschaft der Künstler Mánes mit einem Ausstellungssaal und einem Kunstcafé errichtet. Most spojující ostrov s Národním divadlem pochází z roku 1948.

Bei den Überschwemmungen im Jahr 2002 wurden die Insel und das Gebäude Žofín beschädigt. Sie wurden 2003 wiedereröffnet.