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Die Veslařský-Insel

Die Veslařský-Insel

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Insel der Rudertradition

Die Insel, die durch das Absinken des Sandes entstanden ist, aber auch künstlich erweitert wurde, ist ein Zentrum des Ruder- und Segelsports in Prag.

Die Veslařský-Insel spiegelt das Podolí-Ufer am rechten Ufer gegenüber der Císařská louka wider. Die erste Erwähnung der Insel stammt aus den 1420er Jahren und war das Ergebnis der allmählichen Überflutung des Sandes während der Zeit, als das Eisbett an der Stelle der Verengung bei Žluté lázně blockiert war. Die Insel wurde aber auch durch die Versenkung eines Frachtschiffes künstlich verlängert, um die Ablagerung von Flusssedimenten zu beschleunigen.

Die Schwarzenberger errichteten hier eine kleine Anlegestelle für Flöße und ein Lager für das im Böhmerwald gewonnene Holz. Als die Bedeutung des Holzes abnahm, verwandelte sich die Insel allmählich in einen Sporthafen, von dem sie auch ihren Namen ableitet.

Sie ist durch eine Betonbrücke mit dem rechten Moldauufer verbunden. Das Wasser der Moldau wird über eine Auffanganlage in das nahe gelegene Wasserwerk Podoli geleitet, das als Reservewasseraufbereitungsanlage für Prag dient.

Auf der Veslařský-Insel befinden sich ein Golfplatz sowie ein Klubhaus, ein Bootssteg und weitere Sportanlagen zum Segeln, Kanufahren und Rudern.

Jedes Jahr im Juni findet hier ein Bootsrennen unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Hauptstadt Prag statt, dessen Tradition bis ins Jahr 1910 zurückreicht.